Wechsel sind im Schweizer Fussball, aber auch dem restlichen Fußball der Welt keine Seltenheit. Durchaus interessanter ist aber, wenn dieser Wechsel zu einer wahren Torparade führt, wie in jüngster Zeit mit Ciro Immobile, Pierre-Emerick Aubameyang und Robert Lewandowski. Die Ex-Borussia-Dortmund-Spieler punkten aktuell in anderen Mannschaften und zeigen, was sie draufhaben. 

Nach einem Wechsel direkt eine gute Spielleistung aufs Parkett zu legen ist keine Leichtigkeit, denn die Spieler müssen sich erst aneinander gewöhnen. Jedoch gibt es auch immer wieder ein paar Ausnahmen, wie beispielsweise Martin Fenin im Jahr 2008. Er wechselte von FK Teplice zu Eintracht Frankfurt und konnte gegen Hertha direkt dreifach knipsen. Aber auch Ex-Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang muss sich nicht verstecken, denn ihm gelang das einmalige Kunststück im Sommer 2013 bei seinem Spiel gegen Augsburg. Im Winter kam hingegen Erling Haaland zu den Dortmundern. Er sollte auch in seiner ersten Bundesliga-Partie direkt in die Vollen gehen und drei Tore schießen. Doch nicht nur das, sondern in seinen ersten drei Spielen schoss der Norweger ganze sieben Tore, ein Ligarekord.

Dabei sind Aubameyang sowie Haaland nur zwei von vielen Beispielen, wie der BVB zu wahren „Tormaschinen“ ausbildet. Aus diesem Grund nehmen wir nun vier ehemalige Angreifer des Clubs näher unter die Lupe, angefangen mit dem bereits erwähnten Pierre-Emerick Aubameyang. Nach dem BVB wechselte er zum FC Arsenal in London. Seit dieser Zeit trifft er auch wieder und konnte in der letzten Saison 22 Bälle einnetzen. Jedoch reichte es nicht ganz zum ersten Platz, denn Leicesters Jamie Vardy lag mit 23 Treffern einen Hauch vorne. Dennoch ließ es Aubameyang nicht langsamer angehen, denn allein im Halbfinale gegen Manchester City schoss er zwei Tore. Selbst im FA-Club-Finale sollte er sich nicht auf die faule Haut legen und erneut Treffer im Doppelpack landen. Das führte am Ende auch zum Pokalsieg und darüber hinaus noch dem Einzug in die Europa-League-Saison. 

Nun schauen wir uns Ciro Immobile sowie Robert Lewandowski ein wenig näher an. Beide überzeugen auch fernab von Borussia Dortmund. Gerade Immobile blüht in Italien auf und punktet durch zahlreiche Tore. Doch auch Lewandowski muss sich nicht verstecken, denn er hat die Qualitäten eines Torjägers. In der Saison 2017/18 konnte er 29 Treffer bieten und verringerte sich ein Jahr später auf 22 Tore. In der „Corona-Saison“ fuhr er aber noch einmal richtig auf und legte 34 Treffer an den Tag. Nicht zu vergessen ist Alexander Isak. Er ist zwar weniger bekannt als die drei genannten BVB-Angreifer, überzeugt dennoch momentan in Spanien. Der Schwede spielt für Real Sociedad und legt einen Treffer nach dem Nächsten hin. So traf er in der Liga insgesamt neun Mal das Tor. Zwar nicht der Spitzenplatz seiner Mannschaft, doch nicht weniger beeindruckend.